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Handyvertrag Vergleich

Welche Handyvertrag ist der beste? Unser Vergleich sowie die aktuellen Top-Angebote und Handyvertrag Testsieger sorgen für schnellen Überblick im Tarifwirrwarr. Hier finden Sie schnell und einfach den passenden Handytarif mit Laufzeit. Wahlweise ohne Handy (Test), mit einem günstigen Einsteigerhandy oder einem der aktuellen Bestseller. Einfach auswählen und günstig online kaufen.

Handyvertrag Vergleich
Ein Handyvertrag Vergleich hilft schnell bei der Suche nach dem besten Tarif für Ihren persönlichen Bedarf

Welcher Handyvertrag passt zu mir?

Sie finden in unserem Tarifvergleich alle Arten von Angeboten und Deals. Mit hilfreichen Tipps, damit Sie den für Sie persönlich richtigen finden.

Handyverträge im Überblick

Wählen Sie hier zunächst, welche Art von Vertrag Sie interessiert:

Grundgebühr: laufende Kosten pro Monat

Bei einem Laufzeitvertrag legt die Grundgebühr fest, wie viel Sie monatlich zahlen müssen, um die im Vertrag enthaltenen Leistungen nutzen zu können. Das lohnt sich dann, wenn diese Inkusivleistungen ziemlich genau Ihrem Bedarf entsprechen. Zur Grundgebühr können aber je nach noch Kosten hinzukommen, wenn Sie mehr nutzen – z.B. wenn Sie Sonderrufnummern wählen, in Netze telefonieren, die nicht im Tarif abgedeckt sind (oft bei ausländischen Rufnummern der Fall) oder z.B. dann, wenn Sie Ihr Handy außerhalb Deutschlands nutzen.

Vorteile

  • Sie können jederzeit mit Ihrem Handy auf Ihr Mobilfunknetz zugreifen (sofern das Netz verfügbar ist) und brauchen nie daran zu denken, ein Mobilfunkguthaben aufzuladen oder anderes.
  • Nutzt man die in der Grundgebühr enthaltenen Leistungen gut aus, sind die Kosten pro Minute, SMS oder MB oft sehr günstig
  • Neue Laufzeitverträge werden oft mit sehr günstigen und oft top-aktuellen Smartphones angeboten (in seltenen Fällen auch mit Bar-Auszahlungen)

Nachteile

  • Die Rechnung für einen bestimmten Monat kommt immer erst im Nachhinein.
  • Falls man zu viele Leistungen in Anspruch genommen hat, die nicht in der Grundgebühr abgedeckt waren, kann dies eine unschöne Überraschung sein.
  • Einige Provider – jedoch leider nicht alle – bieten online oder per App die Möglichkeit, den Kostenstand des laufenden Monats einzusehen.

Allnet Flat Deals im Vergleich

Handyvertrag mit Alltnet Flat kaufen?
Wo ist mehr drin? Bei einem Handyvertrag mit Allnet Flat nicht leicht zu erkennen. Unbedingt erst vergleichen, dann kaufen.

Ein Allnet Flat Vergleich ist mit das Beste, was man vor dem Abschluss eines neuen Handyvertrags erledigen sollte.

Wer in ganz Deutschland flat telefonieren, entspannt surfen und quasi endlos SMS versenden will, kann pro Monat je nach Angebot etliche Euro sparen. Erst recht bei zwei Rufnummern.

Auf diese Fragen und Tipps sollten Sie vor dem Kauf achten:

Günstigste Allnet Flats: Ihr eigener Vergleich ist der wichtigste

Was ist eine Allnet Flat eigentlich?

Eine Allnet Flat besteht bei den meisten Angeboten aus folgenden Elementen:

  • Eine Telefon Flat, mit der man innerdeutsch entspannt in alle Handynetze und ins Festnetz telefonieren kann.
  • Eine Internet Flat, mit der man innerhalb Deutschlands eine bestimmte monatliche Datenmenge mit einer vertraglich festgelegten Höchstgeschwindigkeit übertragen kann. Auch darüber hinaus kann man in aller Regel ohne Mehrpreis weiter Daten übertragen, allerdings dann mit einer geringeren Geschwindigkeit.
  • Teilweise ist eine SMS Flat enthalten, mit der man innerdeutsch entspannt in alle Handynetze SMS versenden kann.

Wichtig ist deshalb im Allnet Flat Vergleich:

  • Ist eine Telefon Flat in alle deutschen Netze inklusive?
  • Ist eine Internet Flat inklusive – und wie hoch ist die monatliche Datenmenge?
  • Ist eine SMS Flat in alle deutschen Handynetze inklusive?
  • Gelten die Flats nur innerhalb Deutschlands? Wie sieht es im Ausland aus?

Was ist eine Telefon Flat?

Eine Telefon Flat bedeutet, dass Sie Gespräche nicht nach Anzahl der vertelefonierten Minuten bezahlen müssen, sondern zu einem Festpreis so viel Sie möchten telefonieren können. Allerdings gilt dies bei jedem Anbieter und je nach Flat nur für bestimmte Netze.

Für Handynummern und Festnetz

Typisch für eine Allnet Flat ist, dass Sie von Deutschland aus mit Ihrem Handy so oft und so lange Sie wollen ins deutsche Festnetz sowie in alle deutschen Handynetze telefonieren können.

Eine gute Allnet Flat gilt also für Anrufe Richtung:

  • Deutsches Festnetz
  • Telekom mobile
  • Vodafone Deutschland
  • o2 Deutschland / E-Plus Netz

Von Deutschland ins Ausland oder aus dem Ausland telefonieren?

Ausgenommen waren von dieser Flatrate bis vor kurzem immer Telefonate in ausländische Netze und Anrufe aus dem Ausland (z.B. während des Urlaubs) – das hat sich in letzter Zeit aber teilweise geändert.

Bislang gibt es nur vereinzelte Angebote, bei denen auch Anrufe von Deutschland in andere Länder bzw. umgekehrt im Preis inklusive sind – diese gelten dann in der Regel für EU-interne Telefonate.

Fast immer ausgenommen sind aber Anrufe bei Sondernummern, Servicenummern und vieles mehr, was nicht dem klassischen Telefonat zu einer deutschen Festnetz- oder Handynummer entspricht: Die genauen Konditionen finden Sie bei jedem Anbieter aufgelistet.

Was ist eine Internet Flat?

Mit einer Internet Flat zahlen Sie übertragene Daten nicht mehr nach tatsächlich verbrauchter Menge, sondern „sichern“ sich mit einem monatlichen Preis direkt ein bestimmtes Datenvolumen (das meist in MB oder GB angegeben wird).

Datenvolumen – so viel schnelles Internet ist drin

Datenvolumen bezeichnet, wie viele Daten man pro Monat ohne Aufschlag per Mobilfunknetz in der maximalen Geschwindigkeit übertragen kann. Dabei wird die Datenmenge in MB oder GB angegeben (wobei 1 GB = 1024 MB ist). Die Übertragungsgeschwindigkeit wiederum misst man in Mbit/s oder kbit/s (wobei 1 Mbit/s = 1024 kbit/s).

Zum Vergleich:

  • Ein exzellenter Datentarif ermöglicht bis zu 150 Mbit/s und enthält 10 GB Volumen.
  • Sehr gut sind Tarife mit ca. 42 Mbit/s und 500 MB bis 1 GB.
  • Gut für Gelegenheitssurfer sind auch noch 14 Mbit/s und 100-250 MB.
  • Alles mit weniger Surfspeed und weniger Datenvolumen ist eher für relativ seltenes Surfen im mobilen Internet oder für geringe Datenübertragung geeignet – z.B. wenn Sie nur Whatsapp-Texte, E-Mails ohne Anhänge und Postings bei Twitter/Facebook versenden oder ansehen möchten.

Was wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist? In diesem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten, je nach Handyvertrag. Häufig surft man nach Verbrauch zwar kostenlos weiter, allerdings gedrosselt, d.h. mit künstlich durch den Mobilfunkanbieter reduzierter Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit kann dann z.B. 56 kbit/s betragen, also je nach eigentlichem Speed um 1000 Mal langsamer sein als zuvor. Manche Anbieter bieten jedoch auch nach Verbrauch Inklusiv-Datenvolumens weiterhin volle Geschwindigkeit, berechnen dann allerdings den weiteren Verbrauch – ob das günstig ist, hängt von den genauen Konditionen ab. Meist sind die Kosten pro MB im Vergleich zu den Highspeed-MB, die schon im Tarif enthalten sind, deutlich höher.

Was habe ich vom Inklusiv-Datenvolumen?

  • Solange Sie nicht mehr als dieses Volumen pro Monat nutzen, ist der anfallende Datenverbrauch im Inland inklusive – wenn Sie sich dabei im deutschen Mobilfunknetz Ihres Anbieters aufhalten.
  • In den Details der jeweiligen Internet Option ist auch angegeben, welche verfügbare Geschwindigkeit höchstens geboten wird.
  • Wichtig: Wenn Sie im Ausland Urlaub machen, können dort sehr hohe Kosten anfallen, da die Internet Flat in vielen Fällen nicht im Ausland gilt. Sofern das doch der Fall sein sollte, werben die Anbieter meist sehr auffallend mit dieser Tatsache.

Was passiert, wenn das Datenvolumen der Internet Flat erreicht ist?

Handyvertrag: Datenvolumen für mobiles Internet
Auch bei einer Internet Flat ist mobiles Surfen oft eingeschränkt. Welcher Handytarif bietet das beste Datenvolumen?

Es gibt aktuell zwei typische Fälle: Entweder kann man dann für den Rest des Kalendermonats nur noch relativ langsam surfen, oder es wird gegen Aufpreis zusätzliches Inklusivvolumen „aufgebucht“.

  • Meistens wird nach Erreichen der Inklusiv-Datenmenge die Übertragungs-Geschwindigkeit künstlich gedrosselt. Soweit wir die Angebote überblicken, ist damit der maximale Speed auf 384 kbit/s begrenzt: Somit stehen weder LTE (4G) noch UMTS (3G) zur Verfügung, sondern nur noch 2G (GPRS/EDGE).
    Für kleine Datenübertragungen ist das oft sogar akzeptabel – aber für Multimedia, Streams und schnelles Surfen auffallend langsam. Immerhin: mit der reduzierten Übetragungsrate ist das weitere Übertragen von Daten weiter möglich und wird in der Regel nicht separat berechnet.
  • Gegen Aufpreis kann man sich nach Erreichen des Inklusivvolumens meist wieder für die höhere Surfgeschwindigkeit freischalten lassen (oder muss warten, bis ein neuer Monat beginnt).
    Aber Vorsicht: es gibt Verträge, die dieses Nachbuchen automatisch durchführen, sodass man bei Überschreiten der im Tarif enthaltenen MB-Menge kostenpfichtig zusätzliches „Highspeed-Volumen“ erhält.

 

Was ist eine SMS Flat?

Je nach Anbieter ist in einer Allnet Flat auch die Möglichkeit enthalten, unbegrenzt SMS in alle deutschen Mobilfunknetze zu senden, um mit Ihren Freunden und Bekannten in Verbindung zu bleiben. Das Versenden von SMS ins deutsche Festnetz oder ins Festnetz anderer Länder ist jedoch in aller Regel nicht im Preis inbegriffen, sondern wird je nach Tarif pro SMS berechnet.

Hinsehen: die „kleinen“ Tricks beim Monatspreis

Immer wieder sorgt die ein oder andere Allnet Flat mit einem sehr niedrigen Monatspreis für Aufsehen. Das kann zweierlei bedeuten: Entweder ist der Tarif einfach extrem günstig, oder der komplette Preis ergibt sich erst aus dem Kleingedruckten.

Typische Beispiele:

  • ein niedriger Monatspreis, der aber nur befristet für einige Monate gilt, danach steigt der Preis für die weitere Vertragslaufzeit. Häufig gelten die ins Rampenlicht gestellten Preise in solchen Fällen z.B. für 6 Monate oder für 12 Monate. Das kann immer noch sehr günstig sein – aber man muss hinsehen, was danach für Kosten fällig werden. In seriösen Angeboten sind diese höheren Preise zwar nicht so prominent, aber dennoch sichtbar nahe dem „Preisknaller“ angegeben.
  • zusätzlich zu den monatlichen Kosten sind Einmalzahlungen – z.B. eine „Anschlussgebühr“ – fällig. Diese Gebühr muss in den rechtlichen Hinweisen oder z.B. auch während der Bestellung noch vor dem kostenpflichtigen Kauf genannt werden.
  • bei mobilem Internet ist die Surfgeschwindigkeit niedrig oder der maximale Surfspeed vergleichsweise starkt limitiert, indem er nur für relativ wenig MB zur Verfügung steht. Beispiel: derselbe Provider bietet einen teuren Tarif mit 1 GB Surfvolumen und 50 Mbit/s an, aber auch eine billige Allnet Flat – die dann jedoch nur 250 MB Surfvolumen und 7,2 Mbit/s Speed an. Das ist im Vergleich deutlich weniger, und man muss sich fragen, ob man nicht lieber etwas mehr ausgibt, dafür aber wesentlich mehr Surf-Komfort nutzen kann. Tipp: Vor dem Kaufen unbedingt nachsehen und vergleichen, wie wiele MB je nach Tarif inklusive sind und wie schnell die maximale Verbindungsgeschwindigkeit dabei ausfällt.

Wechselnde Fixkosten in der Mindestvertragslaufzeit

Fixkosten nennt man die monatlich wiederkehrenden Kosten eines Tarifs, die man mindestens zahlen muss. Bei anderen Handytarifen setzen die sich z.B. aus Grundgebühr und eventuell noch einem Mindestumsatz zusammen. Weil aber bei einer echten Allnet Flat das Surfen und Telefonieren (sowie je nach Angebot auch das SMS-Versenden) im Inland schon inklusive sein sollte, entsprechen die Fixkosten eines solchen Vertrags eigentlich 1:1 der Grundgebühr.

Allerdings können diese monatlichen Kosten schwanken, wenn als Kaufanreiz für den Beginn der Mindestvertragslaufzeit ein besonders günstiger Monatspreis angeboten wird. In diesem Fall sind die Mindestausgaben pro Monat eben doch nicht ganz „fix“ – was vor allem den Vergleich verschiedener Flats erschwert.

Nützlich, aber leider auch etwas ungewohnt, ist es deshalb, folgendermaßen vorzugehen: Addieren Sie alle über den Zeitraum der Mindestvertragslaufzeit anfallenden Fixkosten und teilen Sie die Summe dann durch die Anzahl der Monate innerhalb der Laufzeit.

Ein Beispiel: So können teurere Gesamtpreise günstiger wirken

Tarif A bietet dieselben Leistungen wie Tarif B, beide laufen mindestens 24 Monate.

  • Tarif A kostet 6 Monate je 10 Euro und danach für die übrigen 18 Monate je 20 Euro monatlich.
    Das ergibt 6 x 10 = 60 Euro sowie 18 x 20 = 360 Euro, zusammen 420 Euro.
    Das Angebot kostet also 420 : 24 = 17,50 Euro im Durchschnitt
  • Tarif B kostet 24 Monate je 15 Euro – demnach ist natürlich auch der Durchschnittspreis 15 Euro.
    Insgesamt ergibt das 24 x 15 = 360 Euro.

In diesem Beispiel wäre also das Angebot A mit dem günstigen Einstiegspreis über die gesamte Laufzeit letztlich teurer als das weniger attraktiv klingende Angebot B. Aber das muss natürlich nicht so sein – manchmal sind Allnet Flats mit einem zu Beginn besonders niedrigen Monatspreis auch insgesamt die günstigere Wahl. Eine optimale Vergleichsübersicht stellt deshalb auch den durchschnittlichen Monatspreis nebeneinander.

Monatspreise mit oder ohne Laufzeit

Nicht jeder Handyvertrag hat ein 24monatige Mindestlaufzeit, auch wenn dies besonders häufig der Fall ist. Manche Anbieter haben z.B. Tarife mit 12 Monaten im Sortiment – und es gibt auch Modelle, bei denen ganz auf eine lange Laufzeit verzichtet wird: monatlich kündbar sind inzwischen einige Vertragsangebote. Teilweise kann man während der Tarifbuchung mit nur einem Klick wählen, ob man für nur einen oder gleich für 24 Monate abschließen möchte.

Einen Nachteil hat diese kurze Vertragsbindung aber, der man gegen den Vorteil abwiegen muss, dass man sich nicht langfristig auf feste monatliche Zahlungen einlässt. Dieser Nachteil besteht darin, dass für einen ansonsten identischen Allnet Tarif in der Regel bei kurzer Laufzeit ein höherer Monatspreis fällig wird, oft um mehrere Euro.

Diese Preissteigerung ist aus Sicht der Mobilfunkanbieter verständlich: sie sind ja daran interessiert, Kunden möglichst lange an sich zu binden. Und durch die erhöhten Preise für Tarife ohne Laufzeit (wenn man ein einmonatige Mindestlaufzeit der Einfachheit halber mal so nennt) machen sie die langfristigen Verträge natürlich interessanter.

Langfristig oder „laufzeitfrei“ – so sollten Sie abwägen:

  • Wird man den Vertrag vermutlich nur sehr kurz nutzen, dann spart man unnötige Dauerkosten, indem man eine Allnet Flat (quasi) ohne Laufzeit bucht.
  • Sollte man vermuten, dass ein erneuter Tarifwechsel innerhalb weniger Monate unwahrscheinlich ist (weil z.B. die neue Angebotssuche, eine Änderung der Rufnummer oder auch eine Rufnummernmitnahme zu unpraktisch erscheint), rechnet sich mit einiger Wahrscheinlichkeit der längere Vertrag mit niedrigeren Fixkosten letztlich doch besser.

Allnet Flat mit mobilem Internet

Mobiles Internet macht flexibel und unabhängig. Und eine Allnet Flat macht mobiles Internet zu einem pauschalen, günstigen Preis möglich. Denn wir verstehen eine Allnet Flat so, dass mindestens Telefonate in alle deutschen Netze sowie mobiles Surfen in Deutschland darin enthalten sein müssen – wobei je nach Angebot die Nutzung ab einer gewissen Menge eingeschränkt sein kann oder kostenpflichtig werden kann. Ebenfalls wichtig: In aller Regel ist nur mobiles Internet innerhalb des deutschen Netzes des jeweiligen Anbieters abgedeckt. Im Ausland können daher Kosten auf Sie zukommen, falls Sie in einem anderen Land mobil surfen oder mailen etc.

Mobiles Internet ist eigentlich nur dann ganz entspannt möglich, wenn man nicht pro verbrauchter Datenmenge zahlen muss. Moderne Technik und Tarife ermöglichen heute bei den meisten Anbietern ein sehr gutes (und oft relativ ähnliches) Preis-Leistungsverhältnis für mobiles Internet. Die verschiedenen Tarifanbieter bieten in allen Netzen (Telekom mobil, Vodafone, BASE und O2) verschiedene Daten-Flatrates. Mobiles Internet im Alltag zu nutzen ist dank entsprechender Allnet Flatrates, die auch das mobile Surfen beinhalten, immer bequemer. Und mit der Möglichkeit, Text über ein Touchscreen einzugeben, bieten viele Handy-Modelle mit Internetzugang zudem auch sehr gute Voraussetzungen zum Mailen, Chatten, Posten auf Facebook, Twitter & Co.

Einen besonderen Anreiz, unterwegs zu surfen, stellt natürlich die Entwicklung der Geschwindigkeit von mobilem Internet da. Je nach Anbieter und je nach Allnet Flat können Sie dabei verschiedene maximale Surfgeschwindigkeiten nutzen. Bei bestimmten Anbietern ist die Höchstgeschwindigkeit für das Unterwegs-Internet bei einer Flat nur dadurch begrenzt, welche Übertragungsgeschwindigkeit das Netz ermöglicht. Bei anderen Anbietern werden Allnet Flats hingegen zu verschiedenen Preisen angeboten, bei denen z.B. der Highspeed bei den teureren Angeboten höher liegt als bei den Einsteiger-Flats. Manche Flatrate-Angebote können zudem nachträglich durch das Hinzubuchen von kostenpflichtigen Extras und Optionen ausgebaut werden, sodass z.B. ein schnelleres Surfen möglich wird.

Trotz „Flat“: Das Datenvolumen ist fast immer eingeschränkt

Eingeschränkt wird der Surfspaß bei einer Allnet Flat in den meisten Fällen dadurch, dass jeden Monat nur eine bestimmte Menge an Daten mit der jeweils maximal verfügbaren Geschwindigkeit genutzt werden darf. Sobald dieses Limit erreicht ist, wird der Surfspeed künstlich heruntergesetzt. Dann erlebt man mobiles Internet nur noch „mit angezogener Handbremse“. Immerhin: Bei vielen Flatrates surft man auch nach Überschreiten dieses Datenlimits in Deutschland kostenlos weiter, nur eben wesentlich langsamer. Und natürlich ist bei fast allen Anbietern die Möglichkeit vorgesehen, dass man gegen eine zusätzliche Zahlung auch nach Erreichen des Limits wieder mit der vorherigen Hochgeschwindigkeit online gehen kann. Daher sollten Sie bei einer Allnet Flat mit Internet Flat immer darauf achten, wie viel Datenvolumen mit maximal verfügbarer Geschwindigkeit angeboten wird. Dieses Datenvolumen heißt teilweise auch etwas anders, z.B. Inklusivvolumen oder Surfvolumen. Inzwischen bieten mit Telekom mobil, Vodafone, E-Plus Gruppe und o2 seit 2014 alle Netzanbieter in Deutschland LTE, zumindest an bestimmten Stellen in Deutschland. Teilweise kostet die Nutzung von LTE allerdings extra. Geeignete Smartphones und Tablets mit den Betriebssystemen Android, Windows Phone oder iOS (iPhone/iPad) eignen sich dank immer höherer verfügbarer Netzgeschwindigkeiten daher mehr denn je für mobiles Surfen.

Möglichkeiten mit mobilem Internet

Das mobile Internet bietet Ihnen zahlreiche praktische Vorteile, die den Zugriff auf das World Wide Web unterwegs, Zuhause und im beruflichen Alltag komfortabler machen.

Die Möglichkeit, jederzeit zu surfen, Ihre persönlichen Nachrichten in sozialen Netzwerken abzurufen, E-Mails zu lesen oder entspannt und überall auf wichtige Informationen zugreifen zu können, sind wichtige Vorteile des mobilen Internets. Die attraktiven Allnet Tarife bieten Ihnen in der Freizeitgestaltung und in Ihrem geschäftlichen Alltag daher besondere Vorteile. Und wer Freunde auf Facebook immer dabei haben möchte, kann das mit dem passenden Flat-Tarif genau so komfortabel, wie er seine geschäftlichen Kontakte und Websites jederzeit abrufen kann.

Wann lohnt sich ein günstiger Handyvertrag mit Inklusiv-Einheiten?

Beispiel-Tarif:

Ein Vertrag A enthält monatlich 200 Minuten in alle deutschen Netze und 200 MB mobiles Internet innerhalb Deutschlands für 10 Euro mtl. Das bedeutet, dass Sie pro Monat bis zu 200 Minuten telefonieren, 200 SMS senden und 200 MB an Daten übertragen können. Wären auch noch SMS inklusive, würde für diese analog dazu dasselbe gelten. Um aber die Rechnung einfacher zu halten, werden SMS in diesem Beispuel nicht berücksichtigt.

Wann ist solch ein Handyvertrag günstig?

Wenn Sie die Inklusivleistungen fast komplett oder genau ausschöpfen. Denn dann erhalten Sie die einzelnen Minuten und MB umgerechnet zu einem sehr günstigen „Stückpreis“.
In dem Fall kann man rechnen: 200 Minuten + 200 MB = 400 Einheiten, die man für 10 Euro erhält. Also kostet 1 Einheit 10/400 Euro = 2,5 Cent pro MB bzw. 2,5 Cent pro Minute.
Eine Allnet Flatrate zu einem höheren Preis würde sich nur dann rechnen, wenn diese ebenfalls maximal 10 Euro kosten würde – oder wenn die Flat zwar mehr kostet, aber Sie auch mehr verbrauchen würden.

Wann rechnet es sich für Sie doch nicht?

Der entscheidende Punkt ist hierbei: Die Grundgebühr wird auch dann fällig, wenn Sie die im Tarif enthaltenen Möglichkeiten nicht nutzen oder deutlich mehr benötigen.

  • Wenn der Tarif für Ihren Bedarf zu viel enthält: Angenommen, Sie telefonieren in einem Monat nur 50 Minuten und übertragen gar keine Daten – die 10 Euro werden dann trotzdem fällig.
    Dann fallen schon für diese 50 Minuten 10 Euro an, sodass Sie (10 € / 50 Min.) 0,20 Cent pro Minute zahlen würden.
    Falls Sie also häufig deutlich weniger verbrauchen als im Handytarif enthalten ist, lohnt sich ein Tarif mit hoher Grundgebühr in der Regel nicht. Stattdessen sollten Sie dann einen günstigeren Laufzeitvertrag oder sogar einen Tarif ohne Grundgebühr wählen: einen Prepaid-Tarif.
  • Wenn der Vertrag weniger bietet, als Sie benötigen: Zusätzliche Minuten, SMS oder MB kosten bei Tarifen mit einem festen Inklusivpaket meist relativ viel. Nicht selten kostet es z.B. 19 (oder sogar 29) Cent pro Minute, wenn man das Minuten-Budget überschreitet.
  • Beispiel:
    Angenommen, beim oben genannten Vertrag A (200 Minuten + MB) kosten zusätzliche Minuten 19 Cent/Min. Wenn Sie in einem Monat 300 Minuten telefonieren und 200 MB nutzen, zahlen Sie demnach allein für den Mehrverbrauch an Minuten: 100 Min. x 19 Cent = 19 Euro. Diese Summe zzgl. 10 Euro Grundgebühr = 29 Euro insgesamt.
    Vertrag B bietet eine Telefon-Flat und Internet-Flat für 20 Euro mtl. Beim selben Verbrauch wie gerade beschrieben bleibt es dann bei dieser Grundgebühr – Sie stehen also günstiger da. Allerdings gilt dies eben nur für einen Monat.
    Bei einem Laufzeitvertrag, der meist über 24 Monate geht, kommt es dann darauf an, ob solch ein Vor- oder Nachteil nur ein einziges Mal vorkommt oder ob er die Regel ist. Denn Sie möchten ja einen Handyvertrag, der im Vergleich über 24 Monate günstiger ist – und keinen, bei dem nur ein einziger Monat billiger ausfällt.

Auszahlung: Handyvertrag mit einem Plus starten

Eine Auszahlung zu Vertragsbeginn kassieren, statt selber eine Einmalzahlung leisten zu müssen? Klingt verlockend und kann sich lohnen. Eine solche Auszahlung wird vor allem von Vertragsvermittlern angeboten, wenn Sie einen oder zwei neue Handyverträge abschließen – allerdings ist dann meist kein Handy oder z.B. nur ein einfaches oder älteres Smartphone-Modell im Preis inklusive.
Das kann durchaus seriös gerechnet sein – wie ein Beispiel zeigt:

  • Tarif mit Handy: Bei Anbieter A erhalten Sie einen bestimmten Tarif für 10 Euro pro Monat, dazu für einmalig 1 Euro ein Smartphone im Verkaufswert von 500 Euro.
  • Tarif mit Auszahlung: Genauso könnte Ihnen dann Anbieter B denselben Tarif zum selben Monatspreis anbieten – und 499 Euro an Sie überweisen (entspricht 500 Euro minus 1 Euro Anzahlung).

In solch einem Fall können Sie einfach vergleichen, welche Smartphones Sie bei anderen Anbietern zu einem ähnlichen Tarif erhalten würden: So finden Sie heraus, ob sich die Auszahlung lohnt oder nur gut klingt.

Bei Tarifen mit 2 SIM-Karten nachrechnen

Gerade wenn Sie sich separat schon ein Dual-SIM Handy bestellt haben und nun passende Handytarife suchen, locken Doppel-SIM-Angebote oft mit hohen Beträgen, die Sie sich sichern können. Bedenken Sie dabei, dass Sie hier mit einem hohen Entgegenkommen des Anbieters rechnen dürfen. Immerhin sollte Ihr „Willkommensgeld“ dem Doppelten dessen entsprechen, was Sie bei Abschluss eines einzigen Vertrages erhalten würden – oder sogar noch etwas mehr, denn der Verkäufer spart sich beim zweiten Vertrag ja den Aufwand, einen zusätzlichen Kunden für sich zu gewinnen.