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USIM-Karte

Eine USIM-Karte ist die technisch korrekte Bezeichnung für eine SIM-Karte, die nicht nur den GSM-Standard unterstützt (sogenanntes 2G), sondern auch UMTS (3G), die auf UMTS basierenden schnelleren Übertragungsstandards HSPA, HSPA+ sowie den 2012 eingeführten Übertragungsstand LTE (4G). Sie ist erforderlich, damit Sie z.B. per Handy (Test) einen Handyvertrag für schnelles mobiles Internet richtig nutzen können.

Was bedeutet „USIM“?

USIM ist die Abkürzung von Universal Subscriber Identity Module. Den genauen Unterschied zwischen „USIM“ und „USIM-Karte“ (das ist eine der reine Chip, das andere der komplette Plastikrahmen inklusive Chip) erklären wir unter SIM-Karte.

Wie tausche ich meine alte SIM-Karte gegen eine USIM-Karte?

Wenden Sie sich einfach an Ihren Mobilfunkanbieter bzw. Provider. So können Sie Kontakt zu den großen Anbietern aufnehmen und erfahren alle weiteren Informationen zum Thema „USIM-Karte tauschen“.

Hier haben wir die Kontaktseiten zum Kundenservice der meistverbreiteten Anbieter für Sie zusammengestellt:

Wann muss ich eine SIM-Karte gegen eine USIM wechseln?

Ein Wechsel von einer nicht-UMTS-fähigen SIM-Karte zu einer USIM-Karte ist dann erforderlich, wenn Sie mit Ihrer SIM-Karte UMTS-Funktionen (z.B. mobiles Internet oder MMS) nutzen möchten und Ihre bisherige SIM diese Funktionen nicht unterstützt. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Netzanbieter oder Provider nach.

Beachten Sie bitte, dass z.B. für Anrufe bei Kundenhotlines Kosten entstehen können. In der Regel tauscht ihr Netzanbieter/Provider eine alte GSM SIM-Karte problemlos gegen eine neue USIM-Karte aus. Dabei wird allerdings oft eine Gebühr fällig.

USIM oder nicht?

USIM-Karte erkennen

Eine USIM-Karte ist von außen nicht zu erkennen. In aller Regel haben Mobilfunkkarten aber seit einigen Jahren aber ein USIM.

Es gibt aber einige typische Merkmale, wenn man eine alte SIM besitzt und eine neue UMTS-fähige SIM benötigt. Wichtig dabei: Der eigene Handyvertrag muss natürlich UMTS erlauben – aber das ist bei fast jedem neueren Tarif der Fall.

  • Mobiles Internet ist sehr langsam und die Statuszeile oben im Handy-Display zeigt immer nur „E“ oder „GPRS“ an, aber nie „3G“, „H“, „H+“ oder LTE.
  • Man kann keine MMS senden oder empfangen

Schritt für Schritt: So funktioniert der Umstieg zur USIM

Auf der SIM-Karte selbst sind in der Regel diverse Daten (Telefonnummern, Kontakte und andere Dateien) gespeichert. Damit Sie diese Daten auch mit Ihrer neuen USIM-Karte weiternutzen können, sollten Sie diese Daten zunächst von Ihrer alten SIM-Karte z.B. in Ihren Handyspeicher oder auf einen PC/Mac kopieren. Das dauert normalerweise nur wenige Minuten.

Wie kopiere ich Daten von der GSM SIM-Karte auf mein Handy / meinen PC?

Das ist im Einzelnen je nach Handy unterschiedlich. Häufig befindet sich z.B. im Menü „Kontakte“ (kann auch anders heißen) ein Menüpunkt „Kontakte sichern“ (oder eine ähnliche Formulierung). Dort können Sie dann in der Regel „Auf Telefon sichern“ oder „Interner Speicher“ oder eine vergleichbare Bezeichnung auswählen.

  1. Wichtig: Sehen Sie zur Sicherheit und für alle Details unbedingt in Ihrem Handy-Benutzerhandbuch, auf der Website der Handyanbieters oder der Website Ihres Netzanbieters bzw. Ihres Providers nach.
  2. Der Kopiervorgang selbst dauert je nach Menge der Daten im Normalfall nur wenige Minuten, teils ist er sogar deutlich schneller.
  3. Kopiervorgang beendet? Dann können Sie jetzt die USIM-Karte einlegen und dann auf die im Telefonspeicher gesicherten Daten zugreifen.

Welches Format hat eine USIM-Karte?

Der Begriff „USIM-Karte“ bezieht sich lediglich auf die Eigenschaften des technischen Moduls der SIM-Karte, aber nicht auf das äußere Format der Karte.

USIM-Karten gibt es in allen aktuellen Formaten, also auch als Micro-SIM-Karte und Nano-SIM – je nach dem, welches USIM-Format Sie möchten.

Das Format der USIM-Karte kann man übrigens auch eigenhändig ändern.

  • USIM-Format verkleinern: Erfahren Sie hier, wie man eine SIM-Karte zuschneiden kann.
  • USIM-Format vergrößern: Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Nano-SIM oder Micro-SIM vergrößern, mit einem jeweils passenden Nano-SIM Adapter beziehungsweise Micro-SIM Adapter.

Sind Micro- und Nano-SIM automatisch USIM-Karten?

Micro-SIM-Karten sowie die neuen Nano-SIM-Karten werden ausschließlich oder fast aussschließlich für Smartphones und Tablets verwendet bzw. für diese entwickelt. Eine wesentliche Eigenschaft von Smartphones und Tablets ist es, dass sie auf mobiles Internet zugreifen können. Deshalb sind diese Endgeräte auch daraus ausgelegt, dass man mit ihnen mindestens UMTS nutzt.

Daher ist kaum anzunehmen, dass es Micro-SIM-Karten oder Nano-SIM-Karten gibt, die UMTS nicht unterstützen, also keine USIM-Karte wären. Denn diese Karten würden im Markt ja kaum Käufer finden. Es dürfte also nur in Ausnahmefällen eine Micro- bzw. Nano-SIM-Karte geben, die keine USIM-Karte ist.

Wieso ist „USIM-Karte“ im Sprachgebrauch nicht geläufig?

  1. Erstens erhält man bei Abschluss eines Handyvertrags oder Kauf einer Prepaid-Mobilfunkkarte heutzutage ohnehin in aller Regel eine UMTS-fähige SIM-Karte. Eine begriffliche Abgrenzung gegenüber der älteren SIM-Karten-Generation, die lediglich GSM beherschte, ist daher im Grunde überflüssig.
  2. Zweitens hat man die Bezeichnung „USIM-Karte“ bei der Einführung von UMTS den Verbrauchern gegenüber nicht konsequent kommuniziert, sodass der Begriff weitgehend nur von Fachleuten verwendet wurde bzw. wird.