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Kombi-SIM & Triple-SIM

Eine Kombi-SIM bietet mehrere SIM-Karten Formate in Einem. Denn wer kennt das nicht: Man wechselt das Smartphone – und obwohl man weiter denselben Handyvertrag verwenden will, muss man die Karte tauschen. Zum Beispiel, weil die Micro-SIM aus dem alten Gerät zu groß ist. Das nervt.

Kombi-Lösungen, aus denen man die passende SIM-Größe nachträglich heraustrennen kann, gibt es aktuell in zwei Arten:

  • Klassische Kombi-SIM: Vereint zwei Größen, nämlich SIM und Micro-SIM.
  • Triple-SIM: Bietet alle drei Größen, also zusätzlich auch die Nano-SIM
Grund für die Einführung war, dass Kunden beim Handywechsel oft auch ein anderes SIM-Format benötigten. Entsprechend häufig war ein SIM-Tausch nötig. Doch Karten zu tauschen kostet Geld. Das lassen sich die Anbieter zwar meist durch Gebühren bezahlen, ist aber trotzdem kein lohnendes Geschäft für sie. Daher entschieden sich einzelne Anbieter, eine SIM mit wechselbarer Größe zu liefern. Gleichzeitig erspart das dem Verbraucher Mühe, Servicegebühren – und man muss keine SIM-Karte zuschneiden.

Bitte beachten Sie: Kombi-SIM-Karten sind allerdings relativ neu auf dem Mobilfunkmarkt. Nicht alle Provider bieten sie an.

Kombi-SIM: Standard und Micro

Bei der Kombi-SIM handelt es sich um eine SIM-Karte im Standard-Format, aus der man bei Bedarf eine Micro-SIM heraustrennen kann. Um den eigentliche SIM-Chip herum ist zusätzlich der entsprechende Rahmen vorgestanzt. Sobald man das kleinere Format für irgendein Smartphone oder Tablet PC benötigt, drückt man einfach den vorgestanzten inneren Bereich heraus. Schon hat man eine reguläre Micro-SIM. Weil sie beide Größen „kombiniert“, hat sie ihren Namen erhalten.

Wie erhalte ich eine Kombi-SIM?

Wenden Sie sich einfach an Ihren Mobilfunkanbieter bzw. Provider. So können Sie Kontakt zu den großen Anbietern aufnehmen und sich nach einer Kombi-SIM erkundigen.

Technische Eigenschaften

Die technischen Merkmale einer Kombi-SIM entsprechen denen einer USIM-Karte (d.h. einer UMTS-fähigen SIM-Karte).

Info zu Kombi-SIM und Triple-SIM

Vom kleinen Format wieder zurück zum größeren?

Wenn man eine kleinere SIM einmal herausgedrückt hat, ist die erneute Nutzung in einem größeren SIM-Slot schwierig: Man kann sie nämlich nicht so einfach wieder in den ehemaligen äußeren Plastikrahmen zurückstecken – zumal dieser sich beim Herausdrücken oft verbiegt. Daher empfiehlt sich in diesem Fall ein entsprechender, stabiler Micro-SIM-Adapter bzw. Nano-SIM-Adapter.

Triple-SIM-Karte: Alles in Einem

Inzwischen gibt es drei verbreitete SIM-Karten Formate in Handys: Mini-, Micro- und Nano-SIM. Um die passende Größe leichter zur Hand zu haben, gibt es die Triple-SIM. Eine Karte, aus der sich alle gängigen SIM-Formen heraustrennen lassen.

Einsatz: Eins nach dem anderen

Man erhält die Triple-SIM-Karte im Scheckkartenformat. Der für die SIM-Funktionen entscheidende Chip mit allen elektronischen Kontaktflächen befindet sich dabei auf dem Nano-SIM-Abschnitt – und ist dadurch automatisch auch Teil der beiden größeren SIM-Karten. Die einzelnen SIM-Formate müssen in einer festen Reihenfolge herausnehmbar sein. Deshalb werden die Verbindungsstege zwischen den jeweiligen Formaten nach innen hin etwas robuster. Benötigt jemand eine Micro-SIM, wäre es sonst ärgerlich, wenn bei deren Herausknicken versehentlich die Stege zur Nano-SIM brechen – dann wäre die Micro-SIM nicht mehr zu nutzen.

Unterschiedliche Dicke

Die besondere Herausforderung dabei: Die Nano-SIM ist nicht nur kleiner als die anderen Formate, sondern auch um knapp 0,1 Millimeter dünner. Die Triple-Karte insgesamt dünner zu machen, war laut Angaben des Kartenanbieters nicht möglich. Denn dadurch würden die Mini- und Micro-Karten zu wackelig im SIM-Karten Slot stecken. Das könnte zu Kontaktaussetzern führen. Die Lösung lag darin, dass der Karten-Lieferant Gemalto eine Technik einsetzt, bei der nur diejenige Zone des SIM-Rohlings dünner produziert wird, die später als Nano-SIM herausgebrochen werden kann.